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Landtage: Erststimmen-Ergebnisse und Verteilung der Direktmandate





Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Bremen und dem Saarland gibt es keine getrennte Wahl von Listen- und Direktkandidaten.

In Baden-Württemberg entscheiden die Wähler mit je einer einzigen Stimme sowohl über die Verteilung der Listenmandate als auch über die Wahl der Kandidaten für die Direktmandate in ihrem Wahlkreis.

In Bremen hatte bis zur Wahl 2007 jeder Wähler nur eine Stimme und konnte nur zwischen starren Listen auswählen. Bei der Wahl 2011 hatte jeder Wähler fünf Stimmen und konnte diese Stimmen beliebig auf ganze Listen oder einzelne auf diesen Listen genannte Personen verteilen. An der Mandatsverteilung nahmen nur solche Personen teil, auf deren Liste (gesamte Liste und alle auf der Liste aufgestellten Personen) mindestens fünf Prozent der gültigen Stimmen in einem der beiden Wahlbereiche (Stadt Bremen und Stadt Bremerhaven) entfallen waren. Es gab also keine unmittelbaren Direktmandate in dem Sinne, dass gewählt war, wer mindestens so viele Stimmen erhielt, wie er erzielen musste, um rechnerisch ein Mandat im jeweiligen Wahlbereich zu erzielen. Allerdings war im Wahlbereich Bremerhaven die Anzahl der erzielbaren Mandate so gering, dass sich diese Einschränkung dort nicht auswirkte.

Im Saarland entscheiden die Wähler mit je einer einzigen Stimme über die Verteilung der Mandate auf starren Listen.

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